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Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Informationen zu dem neuen Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2) und zum Verhalten bei Verdachtsfällen

Nachstehend finden Sie Hinweise zum Verhalten bei Verdachtsfällen, bei Quarantänemaßnahmen, bei Privatreisen sowie Hinweise zum Schutz vor Ansteckung und Links zu den wichtigsten Informationen der zuständigen Einrichtungen.

Beratung in den EUTB-Angeboten:

Die EUTB-Angebote stehen Ihnen grundsätzlich weiterhin zur Beratung offen. Bitte informieren Sie sich telefonisch oder per E-Mail direkt bei den Beratungsangeboten, ob bzw. inwieweit persönliche Beratungen aktuell stattfinden. Eine Liste der Beratungsangebote finden Sie hier: https://www.teilhabeberatung.de/beratung/beratungsangebote-der-eutb.
Die umfassenden derzeitigen Einschränkungen dienen der Unterbrechung von Infektionsketten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass EUTB-Angebote ihre Beratungen vorrangig oder sogar ausschließlich per E-Mail oder Telefon durchführen.

So können Sie sich vor einer Ansteckung schützen:

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten, saisonalen Erkältungserkrankungen und auch vor einer Erkrankung mit dem SARS-CoV-2 zu schützen:

  1. Waschen Sie sich stets und gründlich die Hände mit Wasser und Seife - insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten. Krankheitserreger können dadurch nahezu vollständig entfernt werden.
  2. Denken Sie auch an eine gute Husten- und Niesetikette und husten und niesen Sie zum Schutz anderer in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie anschließend entsorgen.
  3. Halten Sie beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand (mindestens einen Meter) zu anderen Personen - und drehen Sie sich am besten weg.
  4. Halten Sie generell Abstand zu Personen, die Krankheitssymptome zeigen und verzichten Sie auf das Händeschütteln.

Diese Maßnahmen schützen auch vor anderen akuten Atemwegserkrankungen, u.a. auch vor der Grippe und sind somit auch in Anbetracht der Grippewelle angeraten.

Einfache Hygieneregeln und Hinweise zum Händewaschen finden Sie unter: http://www.infektionsschutz.de/hygienetipPs/

Hinweis zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Das Tragen von Atemschutzmasken schützt nicht generell vor einer Ansteckung. Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

Wenn eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Wie äußert sich das Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)?

Das neuartige Coronavirus verursacht insbesondere Atemwegserkrankungen und wird als Tröpfchen- oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch vorrangig über Sekrete des Respirationstraktes übertragen.
Es kann zu folgenden Symptomen kommen:

  • Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber
  • Durchfall (bei einigen Betroffenen)
  • Atemproblemen und Lungenentzündungen (bei schwereren Verläufen)

Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Infizierten angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Die Zeit zwischen Übertragung und Krankheitssymptomen (Inkubationszeit) beträgt bis zu 14 Tagen.

Bei einem Teil der Patienten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.
Weltweit nehmen derzeit die Infektionen (COVID-19) mit SARS-CoV-2 zu. Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neu-artiges Coronavirus/Fallzahlen.html zu finden.

Wann muss ich achtsam sein?

  1. Sie haben sich in einem Gebiet aufgehalten, in dem gehäuft Erkrankungen durch SARS-CoV-2 vorkommen und hatten längeren und näheren Kontakt zu Menschen mit Symptomen (in der Summe mehr als 15 Minuten im face-to-face Gespräch).
  2. Sie haben sich in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiet aufgehalten.
  3. Sie hatten Kontakt zu einer Person mit einer Erkrankung durch SARS-CoV-2.

Was sollten Sie in diesem Fall tun?

  1. Informieren Sie sich.
    Allgemeine Informationen der BZgA zu SARS-CoV-2 finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html
    Aktuelle fachliche Informationen des RKI zu Symptomen, Risikogebieten und Meldepflichten etc. finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
  2. Kontaktieren Sie einen Arzt/ eine Ärztin
    Beim Auftreten von starken Krankheitssymptomen (insbes. mit Atembeschwerden) kontaktieren Sie zunächst telefonisch eine Ärztin bzw. einen Arzt. und klären Sie das weitere Vorgehen ab.
    Bei einem direkten Kontakt mit einem an COVID-19 Erkrankten ohne, dass Sie Symptome haben, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden: https://tools.rki.de/PLZTool/. Vermeiden Sie Kontakt zu anderen Personen bis zur Abklärung durch das Gesundheitsamt.

Hinweise zu möglichen Quarantänemaßnahmen

Die Erkrankung von Personen im engeren Arbeitsumfeld oder von Personen im privaten Umfeld, sowie die Rückkehr von dienstlichen oder privaten Reisen in Risikogebiete kann die Anordnung einer i.d.R. 14-tägigen häuslichen Quarantäne zur Folge haben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine behördlich angeordnete Quarantäne nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) durch das Gesundheitsamt handelt oder das Verbleiben im häuslichen Umfeld im Wege der Ausübung des Direktionsrechts des Dienstherrn/Arbeitgebers angeordnet wurde.

Bitte beachten Sie hierzu folgende Hinweis:

Entscheidungen über Quarantänemaßnahmen und ggf. weitere Schutzmaßnahmen treffen die jeweils zuständigen Gesundheitsämter: https://tools.rki.de/PLZTool/.

Hinweise für Risikogebiete:

Bitte beachten Sie, dass die Festlegung von Risikogebieten sehr dynamisch und von den weiteren Entwicklungen abhängig ist. Informieren Sie sich zu Risikogebieten aktuell auf den Seiten des RKI. Dies gilt auch hinsichtlich der Regionen in Deutschland, die besonders betroffen sind. Auch dazu finden Sie Hinweise auf den Seiten des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html). Reisewarnungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit).

Weitere allgemeine Informationen finden Sie hier:
https://www.aktion-mensch.de/corona-infoseite

(Stand, 16. März 2020, 12.00 Uhr)