Schwerbehinderten-Ausweis
Den Text soll jeder gut verstehen.
Deshalb schreiben wir nur die männliche Form.
Zum Beispiel:
Der Berater.
Wir meinen aber immer alle Menschen.
Alle Geschlechter.
So ist es aber leichter zu lesen.
Hinter der Abkürzung EUTB ist nun ein R in einem Kreis.
Das sieht so aus: ®
Das ® bedeutet:
Der Name und die Abkürzung EUTB sind geschützt.
Der Name und die Abkürzung dürfen nur in Verbindung
mit der EUTB benutzt werden.
In Deutschland leben viele Menschen.
Einige haben eine Behinderung oder eine Erkrankung.
Zum Beispiel:
- Sie sitzen in einem Rollstuhl
und können keine Treppen steigen. - Sie hatten eine schwere Krebs-Erkrankung
und sind dann sehr schwach.
Sie können nur noch schlecht am Leben teilhaben.
Grad von der Behinderung
Oft haben die Menschen einen Behinderten-Ausweis.
Auf der Rück-Seite steht eine Zahl.
Die Zahl nennt man Grad der Behinderung.
Der Grad von der Behinderung gibt an:
So schwierig ist es für den Mensch etwas zu tun.
Je größer die Zahl,
desto schwieriger kann der Mensch teilnehmen.
Zum Beispiel:
Die Zahl ist höher,
wenn der Mensch nicht mehr laufen kann.
Niedriger, wenn der Mensch schlecht laufen kann.
Der Grad von der Behinderung wird
vom Versorgungs-Amt festgelegt.
Manchmal heißt das Amt auch:
- Amt für soziale Angelegenheiten oder
- Landes-Amt für Soziales.
Wie bekomme ich einen Behinderten-Ausweis?
Sie haben eine Behinderung oder
eine schwere Erkrankung?
Dann können Sie wahrscheinlich
einen Behinderten-Ausweis bekommen.
Den Ausweis müssen Sie beim Amt beantragen.
Meistens heißt das Amt Versorgungs-Amt.
Dort bekommen Sie auch den Antrag.
Manchmal gibt es den Antrag auch im Internet.
Manchmal hat das Amt noch Fragen.
Dann ist es gut,
wenn der Namen von ihrem Arzt
mit auf dem Antrag steht.
Am besten sprechen Sie mit ihrem Arzt,
bevor Sie den Antrag stellen.
So kann der Arzt auf alle Fragen sofort antworten.
Auch Schreiben von Ärzten oder
Kranken-Häusern können helfen.
So kann der Grad von der Behinderung
besser festgestellt werden.
So wird der Grad von der Behinderung bestimmt.
Wichtig ist:
- Welche Behinderungen hat die Person
- wie verändern die Behinderungen
das Leben von der Person.
Punkt 2 ist besonders wichtig.
Zum Beispiel:
Ein Mann hat Schmerzen am Knie.
Die Schmerzen sind immer da.
Der Mann kann nur noch kurze Strecken laufen.
Schwerbehinderten-Ausweis
Ein Mensch ist schwerbehindert,
wenn der Grad von der Behinderung 50 oder größer ist.
Er bekommt einen Schwerbehinderten-Ausweis.
Oft sagt man nur Behinderten-Ausweis.
Diese Menschen haben besondere Rechte.
Zum Beispiel:
- mehr Urlaubstage
- Parken auf einem Behinderten-Parkplatz
- Der Arbeitgeber kann sie nur schwer kündigen
Die Rechte sind abhängig
vom Grad von der Behinderung.
Hat ein Mensch einen Grad von der Behinderung
von 30 oder mehr,
kann er beantragen:
Ich möchte auch als
Mensch mit einer Schwerbehinderung gelten
und einen Schwerbehinderten-Ausweis bekommen.
Das nennt man Gleich-Stellung.
EUTB® und Schwerbehinderten-Ausweis.
Die EUTB® berät Menschen mit Behinderung
und ihre Familien.
Auch zum Thema Schwerbehinderten-Ausweis.
Die EUTB® gibt Infos
Und hilft bei dem Antrag.
Mehr Infos dazu finden Sie im Internet.
Klicken Sie auf diesen Link:
EUTB®-Angebote
Die Texte in Leichter Sprache hat übersetzt und geprüft:
Büro für Leichte Sprache Iserlohn von
Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen gGmbH.
Die Bilder sind von:
- Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, 2013 - Pixabay.com
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