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Hilfs-Mittel für Kinder mit Behinderungen

Wissen

Der Text ist von einer Stiftung.""
Die Stiftung hat den Namen:
MyHandicap.

Danke an die Stiftung für den Beitrag.

Möchten Sie mehr Informationen über die Stiftung?
Dann klicken Sie auf das blaue Wort:""
MyHandicap

Hilfs-Mittel 

  • sind besondere Geräte oder Gegenstände
  • machen das Leben leichter""
  • helfen Kindern mit Behinderungen.  

Hilfs-Mittel helfen zum Beispiel dabei:

  • Laufen
  • Sprechen
  • Spielen 
    oder""
  • Lernen

Mit Hilfs-Mitteln können Kinder mit Behinderungen 
mehr Sachen selbst machen.
Und auch mehr selbst entscheiden.
Das nennt man:
Selbstständigkeit und Selbstbestimmung.  

Es gibt viele verschiedene Hilfs-Mittel.  
Zum Beispiel:  

  • ""Greif-Hilfen  
  • Reha-Buggys  
  • Kopf-Halte-Systeme  
  • Roll-Stühle  
  • Lang-Stöcke  ""
  • Kommunikations-Hilfen.

Jedes Kind braucht unterschiedliche Hilfs-Mittel.  
Deshalb ist wichtig:  
Man schaut immer genau:

  • Welche Hilfs-Mittel braucht das Kind?
  • Welche Hilfs-Mittel passen genau zu dem Kind?

Es gibt auch Pflege-Hilfs-Mittel.  ""
Pflege-Hilfs-Mittel sind auch besondere Geräte 
oder Gegenstände.

Pflege-Hilfs-Mittel helfen bei der Pflege von einem Kind.  
Pflege-Hilfs-Mittel machen die Pflege einfacher.""
Und entlasten Eltern oder andere Pflege-Personen.

Hilfs-Mittel unterstützen das Kind.  
Pflege-Hilfs-Mittel unterstützen die Pflege-Personen.  

So bekommen alle genau die Hilfe:
Die Hilfe passt zu den Personen.

Hilfs-Mittel wachsen mit dem Kind
Kinder wachsen noch.  
Und Kinder lernen immer neue Dinge.  

Deshalb müssen die Hilfs-Mittel für Kinder so sein:
Man kann die Hilfs-Mittel leicht verstellen oder verändern.  
Die Hilfs-Mittel müssen

  • sich an die Veränderung vom Körper anpassen
    und
  • in verschiedenen Situationen im Alltag helfen.""

Dann passen die Hilfs-Mittel weiterhin zu dem Kind.
Auch wenn das Kind wächst.  

Wichtig ist:  
Das Hilfs-Mittel passt immer genau zu dem Kind.  

Familien können in bestimmten Geschäften Hilfe bekommen.  ""
Die Geschäfte haben den Namen:
Sanitäts-Häuser.  
Die Mitarbeiter von Sanitäts-Häuser 
kennen sich gut mit Hilfs-Mitteln aus.  

Die Mitarbeiter helfen Familien dabei:
Die Familie findet ein passendes Hilfs-Mittel für das Kind.  

Im Sanitäts-Haus kann das Kind ""
verschiedene Hilfs-Mittel ausprobieren.  
Die Mitarbeiter helfen auch beim Anpassen 
von dem Hilfs-Mittel.
Damit das Hilfs-Mittel genau zu dem Kind passt.

So können die Familien gemeinsam 
mit den Mitarbeitern entscheiden:""
Welches Hilfs-Mittel ist am besten für das Kind?

Sind Sie auf der Suche nach einem Sanitäts-Haus 
mit Erfahrung für Kinder-Hilfs-Mittel?

Dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten für die Suche.

Sie können zum Beispiel im Internet suchen.
Seiten im Internet sind zum Beispiel

  • das FiNiFuchs-Info-Portal
    Sie möchten auf die Internet-Seite von dem Portal?
    Dann klicken Sie auf die blauen Worte: 
    FiNiFuchs-Info-Portal
  • die REHACARE.
    Sie möchten auf die Internet-Seite?""
    Dann klicken Sie auf das blaue Wort:
    REHACARE

Sie können auch andere Familien
nach Empfehlungen fragen. 
Andere Familien haben vielleicht schon 
gute Erfahrungen gemacht.

""Hilfe bekommen Sie auch bei den EUTB®-Angeboten.  
EUTB® ist eine Beratungs-Stelle.  
Die Berater beantworten Fragen zu Hilfs-Mitteln

  • erklären: 
    wie bekommt man Hilfs-Mittel?
  • helfen bei allen Fragen zum Thema Teilhabe.
    Teilhabe bedeutet:
    Alle Kinder können überall mitmachen.

Die Beratung von den EUTB®-Angeboten ist kostenlos. 

Wie beantragt man ein Hilfs-Mittel?""
Für ein Hilfs-Mittel brauchen Sie zuerst ein Rezept vom Arzt.
Das Rezept hat den Namen:
ärztliche Verordnung.

Mit dem Rezept gehen Sie zu einem Sanitäts-Haus.
Das Sanitäts-Haus macht einen Plan mit den Kosten.""
Der Plan hat den Namen:
Kosten-Voranschlag.

Den Kosten-Voranschlag bekommt die Kranken-Kasse.""
Oft ist es so:
Die Mitarbeiter vom Sanitäts-Haus schicken
den Plan selbst zu der Kranken-Kasse. 
Manchmal müssen Sie den Plan aber selbst abgeben.

Die Kranken-Kasse prüft dann den Plan.
Und entscheidet:
Bezahlt die Kranken-Kasse das Hilfs-Mittel?

Medizinische Hilfs-Mittel sind zum Beispiel 

  • Roll-Stühle 
    oder
  • Hör-Geräte.  

Medizinische Hilfs-Mittel muss man beantragen. ""
Das bedeutet: 
Sie fragen vorher bei der Kranken-Kasse nach:
Bezahlt die Kranken-Kasse das medizinische Hilfs-Mittel?

Es gibt ein Hilfsmittel-Verzeichnis.  
Das Verzeichnis ist ein Angebot von der
Gesetzlichen Krankenversicherung.  

In dem Verzeichnis können Sie sehen:
Welche Hilfs-Mittel bezahlt die Kranken-Kasse?

Das Verzeichnis hilft Ihnen dabei:
Sie bekommen einen Überblick 
über die verschiedenen Hilfs-Mittel.

Das Verzeichnis ist aber keine feste Liste.  
Das bedeutet: 
Die Kranken-Kasse entscheidet immer:
Bezahlt die Kranken-Kasse das Hilfs-Mittel?
Oder bezahlt die Kranken-Kasse das Hilfsmittel nicht?

Dann bezahlt die Pflege-Kasse für die Pflege-Hilfs-Mittel:""
Das Kind hat einen Pflege-Grad.

Das bedeutet:
Ein Arzt hat festgestellt:
Das Kind braucht Hilfe bei der Pflege.

Möchten Sie weitere Informationen?""
Auf der Internet-Seite vom Bundesministerium für Gesundheit
finden Sie mehr Informationen.
Sie möchten auf die Internet-Seite?
Dann klicken Sie auf die blauen Worte:
Seite des Bundesministeriums für Gesundheit
Neben den EUTB®-Angebote gibt es 
noch andere Hilfs-Angebote.

Das Angebot hat den Namen:
Verfahrenslotsen.

Verfahrensloten helfen

  • Kindern
  • Jugendlichen
  • Erwachsenen bis 27 Jahre.
    Wenn die Person eine Behinderung hat
    oder der der wahrscheinlich eine Behinderung bekommt.

Pflege-Hilfs-Mittel bezahlt die Pflege-Kasse.

Die Verfahrenslotsen beraten und informieren.
Die Informationen sind zum Beispiel zu den Themen:

  • Rechte""
  • Ansprüche
  • Leistungen
    von der Eingliederungs-Hilfe.

Die Verfahrenslotsen arbeiten nach einem Gesetz.""
Das Gesetz steht im Sozial-Gesetz-Buch 8.
Der Paragraf ist: 10b.

Möchten Sie das Gesetz nachlesen?
Dann klicken Sie auf die blauen Worte:
§ 10b SGB VIII

Sie möchten noch mehr Informationen?
Dann klicken Sie auf die blauen Worte:

Die Übersetzung und Prüfung
vom Text in Leichte Sprache ist von:

Büro für Leichte Sprache an Rhein und Ruhr""
bei „Leben im Pott“, 
Lebenshilfe Oberhausen e.V. 
Büro für Leichte Sprache - Lebenshilfe Oberhausen gGmbH
leichte-sprache@lebenshilfe-oberhausen.de

Die Bilder sind von: 
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Stefan Albers, Atelier Fleetinsel

Männliche und weibliche Schreib-Weise 
sind im Text gleich. 
Alle sind mit einer Schreib-Weise gemeint.

07/2026