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So geht es ab dem Jahr 2023 mit der Fachstelle Teilhabeberatung weiter

Die Beratungslandschaft rund um die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung wird ab dem Jahr 2023 einen Wandel erleben. Das Team der Fachstelle Teilhabeberatung bleibt dabei die bewährte Konstante. Seit August 2017 gibt es die Fachstelle und seit Januar 2018 unterstützt sie fachlich und organisatorisch die regionalen Beratungsangebote der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung. So können sich die EUTB®-Berater*innen mit sozialrechtlichen, sozialpädagogischen und sozialmedizinischen Fragestellungen an die ihnen zugeordneten Berater*innen aus den Regionalteams der Fachstelle wenden. Darüber hinaus berät die Fachstelle Teilhabeberatung rund um das Thema Barrierefreiheit und unterstützt bei Fragen rund um Qualität und Öffentlichkeitsarbeit. Vom Wissen und den Kompetenzen der vergangenen Jahre können die EUTB®-Berater*innen nun auch zukünftig weiterhin profitieren.

Wer ist die Fachstelle Teilhabeberatung?
Die Fachstelle Teilhabeberatung wird umgesetzt durch die gsub Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH in Zusammenarbeit mit der Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam - SLUG GmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen am Institut für Rehabilitationswissenschaften sowie Digitas Pixelpark GmbH. Es werden gemeinsam mit unterschiedlichsten Expert*innen (z.B. aus den Focus-Teams) aus allen Lebensbereichen Lösungen für die inhaltlichen und weiterführenden Fragestellungen entwickelt.

Was ändert sich ab dem Jahr 2023?
Aus der zuwendungsrechtlichen Förderung für die EUTB®-Angebote von 2017 trat am 1. Januar 2022 ein per Rechtsverordnung gewährter Zuschuss in Kraft. Das Ziel der Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTBV) ist eine nachhaltige Etablierung der EUTB®-Angebote sowie eine lückenlose Beratung der Ratsuchenden ab dem 01. Januar 2023. Wie gehabt ist die EUTB® der Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohten Menschen verpflichtet. Auch deren Angehörige können sich beraten lassen. Sie bietet damit eine individuelle und kostenfreie Beratung für alle auf Augenhöhe.

Ein wichtiges Instrument zur Orientierung ist die Webseite www.teilhabeberatung.de, die seitens der Fachstelle Teilhabeberatung kontinuierlich weiterentwickelt und betreut wird. Ein wesentlicher Bestandteil ist der „Beratungsatlas“: eine deutschlandweite Übersicht aller EUTB®-Angebote. Hier finden Ratsuchende die Beratungsangebote der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung und können das für sich passende Angebot filtern und finden.

Ein weiterer Fokus der Fachstelle Teilhabeberatung liegt darauf, bestehende Prozesse weiterzuentwickeln, neue Elemente im Rahmen der fachlichen und organisatorischen Unterstützung zu etablieren sowie die Zusammenarbeit mit und zwischen den EUTB®-Angeboten weiter zu professionalisieren.

Das Team der Fachstelle Teilhabeberatung schaut mit Spannung, Neugier und Freude auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.