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Die Schlichtungsstelle BGG: Die Zahl der Anträge ist weiter stark angestiegen. Der Jahresbericht 2025 ist veröffentlicht

2025 gingen bei der Schlichtungsstelle BGG 436 Anträge auf Schlichtung ein. Das ist ein Anstieg um 32 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich die steigende Tendenz aus den Jahren davor fort.

Die Schlichtungsstelle BGG bietet Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, in Konflikten vor allem mit öffentlichen Stellen des Bundes konkret zu helfen – vor allem wenn es um Fragen der Barrierefreiheit und Benachteiligung geht – und sich ohne Gericht zu einigen. Auch bundesweit tätige Sozialversicherungsträger gehören zu den öffentlichen Stellen, bei denen die Schlichtungsstelle BGG für Menschen mit Behinderungen Konflikte schlichten kann. Mittlerweile hat die Schlichtungsstelle seit ihrer Gründung 2016 insgesamt mehr als 2.150 Anträge (Stand Juni 2026) bearbeitet.

Seit neun Jahren hilft die Schlichtungsstelle BGG niedrigschwellig, persönlich und kostenfrei. Sie vermittelt bei Konflikten aus den verschiedensten Lebensbereichen: bei Behörden, dem Zugang mit Assistenzhunden, im Bereich der gesundheitlichen Versorgung oder auch wenn es einfach nur darum geht, die richtige Stelle für ein Anliegen zu finden. Hier hat sich eine gute Zusammenarbeit mit den EUTB®-Angeboten entwickelt.

Seit 2025 kann die Schlichtungsstelle BGG auch bei Konflikten zur digitalen Barrierefreiheit bestimmter Produkte und Dienstleistungen privater Marktteilnehmer tätig werden. Dazu gehören zum Beispiel Online-Shops, Webseiten von Finanzdienstleistern und oder Produkte wie Selbstbedienungsterminals, Computer, eBooks und Handys.

Lesen Sie den aktuellen Jahresbericht 2025, dieser ist auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Leichter Sprache verfügbar.