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Wissenschaftliche Begleitung – was bringt das eigentlich?

Piktogramm blau Checkliste mit zwei Figuren

Die wissenschaftliche Begleitung ist ein wichtiger Baustein der Förderung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Die Ergebnisse nutzen nicht nur dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) oder der Wissenschaft, sondern vor allem auch den EUTB-Angeboten selbst. Das betrifft z. B. diese Bereiche:

  • Hinweise auf Erfolgsfaktoren: Die wissenschaftliche Begleitung hat einen Einblick in die Strukturen, Angebote und Ergebnisse aller Beratungsangebote. Sie untersucht, wie die Einführung verläuft, wie die Beratung umgesetzt wird und welche Wirkungen sie entfaltet. Sie kann bereits frühzeitig Stärken und Schwächen aufzeigen. Ein Beispiel können geeignete Strategien sein, um mehr Ratsuchende zu erreichen. Dieses Wissen gibt sie an die EUTB-Angebote weiter. Damit kann sie dazu beitragen, gute Beratungsangebote noch besser zu machen.
  • Bessere Rahmenbedingungen: Die wissenschaftliche Evaluation untersucht auch die Rahmenbedingungen der Förderung. Sie kann dem BMAS und der Fachstelle Hinweise darauf geben, an welchen Stellen die Beratungsangebote Unterstützung benötigen, wo etwas hakt oder was besonders gut läuft.
  • Argumente für das Konzept der EUTB: Mit den Ergebnissen können Beratungsangebote und ihre Träger wissenschaftlich belegen, ob die EUTB-Angebote eine sinnvolle Ergänzung der Beratungslandschaft für Menschen mit Behinderungen ist. Das ist wichtig für den Gesetzgeber, der die finanziellen Mittel bereitstellt. Damit wird eine wichtige Grundlage für die Entscheidung darüber geschaffen, ob und wie die Förderung über das Jahr 2022 hinaus umgesetzt werden sollte.

Dafür muss die wissenschaftliche Begleitforschung möglichst genau erfahren, wie die EUTB-Angebote wirklich funktionieren. Mehr Infos zur wissenschaftlichen Begleitung finden Sie unter: www.teilhabeberatung.de/artikel/evaluation-der-ergaenzenden-unabhaengigen-teilhabeberatung